EMC lässt Federn. Neue sollen nachwachsen

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Da hat der US-Technologiekonzern EMC Corp in den letzen Jahren schon diversifiziert mit Zukäufen verschiedener Unternehmen, doch die Finanzkrise ist eben global auch im Sinne der betroffenen Geschäftsbereiche. EMC musste 9,2 Prozent seiner Umsatz-Federn lassen, macht aber immerhin noch Gewinn.

EMC, weltweit aktiver IT-Storage- und Sicherheits-Dienstleister, vermeldet in seinen Quartalszahlen einen Umsatz von 3,15 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Minus von 9,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Für ein globales Unternehmen spielen auch die Wechselkurse eine Rolle, und um diese bereinigt hat EMC »nur« ein Umsatzminus von 5,7 Prozent aufzuweisen.

Der Nettogewinn lag aber immer noch bei erklecklichen 194,1 Millionen Dollar – auch eine mächtige Einschränkung zu den 251,6 Millionen Gewinn im Vergleichszeitraum des vorherigen Geschäftsjahres, doch immerhin erwirtschaftete man noch Gewinn – was andere Hightech-Firmen nicht mehr unbedingt von sich behaupten können.

Und obwohl EMC-CEO Joe Tucci in Sicherheitslösungen investiert hatte, die der Krise bisher großteils trotzen, muss er generell die deutlich rückläufigen IT-Investitionen für den Rückgang verantwortlich machen und die Aktien-Analysten enttäuschen. Die hatten noch 10 Milliarden mehr Umsatz erwartet.

Doch allen Unkenrufen zum Trotz sieht Tucci vermehrte Anzeichen, dass die Unternehmen ihre Investitionszurückhaltung bei Informationstechnologien bald wieder lösen. Deshalb erwartet er für die zweite Jahreshälfte eine Verbesserung der operativen Ergebnisse. (mk)

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