Junge Union fordert Überwachung von Videoportalen

PolitikSicherheitWorkspaceZubehör

Weil Jugendliche auf Videoportalen immer häufiger mit dem Handy aufgenommen Gewaltvideos veröffentlichen, müssten diese von den Behörden intensiver beobachtet werden, fordert die Junge Union.

»Rivalisierende Jugendbanden putschen sich mit Hassbotschaften und Gewaltposen im Internet auf, um sich anschließend zu Straftaten zu verabreden«, erklärte Sven Volmering, NRW-Landesvorsitzender der Jungen Union, gegenüber der WAZ und fordert eine stärkere Überwachung von Foren, Weblogs und Videoportalen wie YouTube und MyVideo. Einen entsprechenden Antrag will man auf dem Landesparteitag der NRW-CDU Anfang Mai diskutieren, der WAZ zufolge wurde dieser von der Spitze der Union bereits mit Zustimmung aufgenommen.

»Einschreiten und abschalten« ist das Motto der Jungen Union, die nicht nur eine stärkere Kontrolle durch Ordnungsämter und Jugendämter fordert, sondern auch ein früheres Eingreifen der Polizei. Ebenso sähe man es gern, wenn sich jeder Nutzer erst mit voller Anschrift und Personalausweisnummer registrieren müsste, denn so ließe sich das Hochladen und Anschauen der Videos erschweren. Zudem müssten gewaltverherrlichende Foren und Blogs von Jugendbanden konsequent aufgespürt und geschlossen werden, die Anbieter mit Strafen belegt werden. (Daniel Dubsky)