Studie: Kritik an IT-Outsourcing

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Viele Unternehmen überschätzen das Einsparungspotenzial von Outsourcing. Als Folge drohen Produktivitätsverluste.

Ein Megatrend der letzten Jahre ist in die Diskussion geraten. IT-Outsourcing bringt in vielen Fällen offenbar weniger als erhofft. Das berichtet der Newsdienst Pressetext Austria. Der Dienst beruft sich dabei auf eine Studie des Beratungsunternehmens Compass Management Consulting.

Demnach seien es vor allem die »übereilte Auslagerung von zentralen Funktionen und Kernprozessen«, die den Unternehmen später Schwierigkeiten machten. Zwar könne man dadurch Personalkosten einsparen, aber diese würden häufig durch Produktivitätsverluste neutralisiert. Viele Firmen würde das Einsparungspotenzial von IT-Outsourcing überschätzen.

Instrument zur Kostenreduktion
Dennoch bleibt das Auslagern bestimmter Aufgaben an externe Dienstleister für Unternehmen ein wichtiges Thema. So zitiert Pressetext IDC-Analyst Matthias Kraus, der sagt, dass Outsourcing ein »wichtiges Instrument zur Kostenreduktion« bleibe. Das Segment IT-Outsourcing sei generell in geringerem Ausmaß von der Wirtschaftskrise betroffen.

Für die Zukunft sollten IT-Manager sich auf eine flexible Nutzung von Outsourcing-Diensten einstellen. So könnten nur bestimmte Teile der IT-Infrastruktur oder der Business-Software ausgelagert werden.
(Mehmet Toprak)

Weblinks
Compass Management Consulting