Spam verursacht hohen CO2-Austoß

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Spam müllt nicht nur die Mail-Postfächer der Internet-Nutzer zu, sondern trägt einer McAfee-Studie zufolge auch zur globalen Erwärmung bei, denn beim Versand, Ausfiltern und Löschen wird eine ganze Menge Energie verschwendet.

In ihrer Studie The Carbon Footprint of Email Spam kommen die Sicherheitsexperten zu dem Ergebnis, dass eine einzige Spam-Mail für einen CO2-Austoß von 0,3 Gramm sorgt. Da im vergangenen Jahr aber stolze 62 Milliarden Spam-Mails verschickt wurden, verursacht der Werbemüll genauso viele CO2-Emissionen wie 3,1 Millionen Autos. Oder anders ausgedrückt: eine einzelne Person müsste laut McAfee 1,6 Millionen mal mit ihrem Auto die Erde umrunden, um die Umwelt im gleichen Maße zu schädigen wie Spam.

Die meiste Energie wird der Studie dadurch verschwendet, dass die User ihre Mails durchforsten, Spam aussortieren und die eigentlichen Nachrichten identifizieren. Spam-Filter haben eine weit bessere Umweltbilanz und könnten die Energieverschwendung und damit auch den CO2-Ausstoß durch Spam um 75 Prozent reduzieren. (Daniel Dubsky)