Malware-Autoren setzen auf USB-Speicher

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Retro-Trend im Malware-Bereich: Viren und Trojaner verbreiten sich wieder häufiger über Wechseldatenträger, doch USB-Speicher haben die Diskette abgelöst.

Wie aus dem aktuellen Internet Security Threat Report von Symantec (PDF) hervorgeht, verbreiteten sich im vergangenen Jahr 65 Prozent aller Schadprogramme über Wechselmedien. Im Jahr 2007 waren es nur 37 Prozent. Als Grund für diesen Trend haben die Sicherheitsexperten zwei Gründe ausgemacht: einerseits werden USB-Sticks, externe Festplatten und MP3-Player von immer mehr Anwendern genutzt, zum anderen fällt es den Virenschreibern leicht, ihre Verbreitungsmechanismen auf die USB-Medien umzustellen.

Insgesamt spürte Symantec 2008 mehr als 1,6 Millionen Schädlinge auf – eine Steigerung von 265 Prozent gegenüber 2007. Allein im Januar 2008 kamen mehr neue Schädlinge hinzu als im gesamten Jahr 2006. (Daniel Dubsky)