eBay will Skype an die Börse bringen

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Lange war spekuliert worden, eBay wolle sich von Skype trennen. Überraschend ist nun aber, wie man das tut, denn am Anfang steht ein Börsengang.

Seit seinem Amtsantritt im vorigen Jahr versucht eBay-Chef John Donahoe, das Auktionshaus wieder auf Vordermann zu bringen. Sein Plan: Konzentration auf das Kerngeschäft und möglichst viele Synergien zwischen den Geschäftsbereichen nutzen. Der VoIP-Service Skype hat da nur begrenzt Platz und soll daher von eBay getrennt werden. Wie das Auktionshaus ankündigte, will man Skype an die Börse bringen.

Skype sei ein tolles Geschäft, habe aber nur begrenzte Synergien mit eBay und Paypal, begründete eBay-Chef John Donahoe die avisierte Trennung, über die schon lange spekuliert worden war. Bislang ging man in der Branche allerdings davon aus, eBay suche einen Käufer für Skype – was offenbar nicht geklappt hat. Zuletzt verhandelte man sogar mit den Skype-Gründern über einen Rückkauf ihres Unternehmens.

Der Börsengang von Skype soll in der ersten Hälfte des nächsten Jahres angeschlossen werden. Der genaue Zeitplan hänge noch von den Marktbedingungen ab, teilte man mit. (Daniel Dubsky)