Gefährlicher als Conficker: Frustrierte Mitarbeiter

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Eine Umfrage weist auf eine immer noch unterschätzte Gefahr hin. Frustrierte Kollegen sind ein Risiko für die IT-Sicherheit in Unternehmen.

Entlassene Mitarbeiter entlasten zwar die Kostenstruktur in Unternehmen sind aber auch ein Sicherheitsrisiko. Das ist eigentlich eine Binsenweisheit – trotzdem nehmen zu viele Unternehmen diese Gefahr nicht ernst genug.

Das bestätigt jetzt eine aktuelle Umfrage von InfoSecurity Europe wie der Newsdienst Computer Weekly meldet. Demnach glauben 478 von 532 Entscheidern, dass die Sicherheitsrisiken 2009 weiter ansteigen werden.

Malware einschleusen, Daten stehlen
Hauptursache sind die unvermeidlichen Arbeitsplatzverluste in der Wirtschaftskrise. Frustrierte oder entlassene Kollegen haben es aufgrund ihres Insider-Wissens leicht, Schwachstellen in den IT-Systemen ihres Arbeitgebers zu finden und könnten versuchen, diese zu hacken, Malware einzuschleusen oder Daten zu stehlen.

Der Bericht zitiert auch IDC-Analyst Eric Domage mit den Worten »Seid auf der Hut vor Frust-Hacking.« Als Schutzmaßnahme empfiehlt Domage die Verwendung von Verschlüsselungs-Tools.
(Mehmet Toprak)

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Infosecurity Europe