eBay: StumbleUpon verkauft, Skype bleibt (wahrscheinlich)

E-CommerceMarketing

Das Auktionshaus hat sich von StumbleUpon getrennt, das man erst vor zwei Jahren übernommen hatte. Auch über einen Skype-Verkauf verhandelt man, doch der gilt erst einmal als unwahrscheinlich.

75 Millionen Dollar ließ sich eBay im Mai 2007 den Social-Bookmarking-Dienst StumbleUpon kosten. Im Zuge der Bemühungen, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, stößt man ihn nun wieder ab – an seine Gründer. Die kaufen ihn mithilfe einiger Investoren zurück, zu welchem Preis ist unbekannt.

Durch den Verkauf von StumbleUpon werden auch die Gerüchte über einen Verkauf von Skype wieder angeheizt. Schon öfter hieß es, eBay wolle sich vom VoIP-Service trennen, nachdem dieser nicht so recht ins Portfolio passen will und beim Kauf wohl auch deutlich überbewertet war.

Dem Wall Street Journal zufolge verhandelt eBay derzeit den Skype-Gründern über einen Verkauf, nachdem diese eine Gruppe von Private-Equity-Firmen für den Deal interessieren konnten. Dem Bericht zufolge ist eine Einigung derzeit aber noch sehr unwahrscheinlich, da die beiden Parteien zu weit auseinander liegen. (Daniel Dubsky)