VirtualBox lernt OVF

CloudVirtualisierung

Mit Version 2.2.0 beherrscht die Virtualisierungssoftware das Open Virtualization Format (OVF), so dass virtuelle Appliances plattformübergreifend exportiert und importiert werden können.

Die vor gut einem Jahr von Sun übernommene Virtualisierungssoftware VirtualBox liegt nun in Version 2.2.0 vor. Wichtigste Neuerung ist sicher der OVF-Support, um virtuelle Maschinen unabhängig von einem bestimmten Hypervisor verpacken, verteilen und nutzen zu können. Doch man schraubt auch das Speicherlimit für VMs auf 16 GByte und unterstützt 3D-Beschleunigung mit OpenGL unter Linux und Solaris. Zudem führt man mit Host-only einen neuen Netzwerkmodus ein, der eine Mischung aus den schon bekannten Modi Bridged Networking und Internal Networking ist und zum Beispiel zum Einsatz kommen soll, wenn mehrere VMs im Paket ausgeliefert werden, die zusammenarbeiten sollen, etwa ein Web- und ein Datenbankserver. (Daniel Dubsky)