Windows 7 als Abwrackprämie

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Dass Unternehmen auf das neue Windows setzen, könnte man meinen nach all den positiven Meldungen der Administratoren in den Firmen, die von Vista nichts hielten. Microsofts geplante finanzielle Limitationen beim Upgrade könnten dem aber wieder einen Riegel vorschieben. Doch es gibt trotzdem gute Nachrichten…

Die Upgrade-Optionen im Rahmen von Microsofts Verträgen seien für das neue Windows 7 stark reglementiert worden, schreiben einige US-Websites. Die deutsche »IT im Unternehmen« fasste das alles mal zusammen.

Inwieweit diese Maßregelungen dann von Microsoft Deutschland übernommen werden, ist noch fraglich, denn hierzulande haben die Unternehmenskunden wohl noch mehr Einfluss als ihre Angestellten und die Internet-Diskussionstrolle wahrhaben wollen.

In Amerika jedoch scheint die Volumenlizenz tot zu sein: Firmen mit mehr als 25 PCs bekommen Updates aufs neue System nur, wenn sie einen »Software Assurance «-Vertrag abgeschlossen haben oder dies noch tun wollen. Alle mit weniger als 25 Rechnern an derselben Adresse müssen Einzellizenzen kaufen – die preiswerten Volumenlizenzen fallen somit flach für die kleinen Unternehmen (etwa mit 20 Rechnern); sie müssen auf ihre Migration warten, bis die legale Verbraucherlizenz im Handel ist.

Doch gemach, gemach, Rom wurde nicht in einem Tag erbaut und die Windows-7-Lizenzen erst recht nicht. Und weil Microsoft allen, die jetzt einen PC mit XP oder Vista kaufen, ein Recht auf ein kostenloses Win7-Update gibt, könnten auch die kleineren Unternehmen davon profitieren, die ihren Fuhrpark ohnehin updaten wollten. Das ist quasi eine Art Abwrackprämie von Microsoft für alte PCs. Und so könnte über XP- und Vista-Lizenzen doch noch Windows 7 in den kleinen Firmen Einzug halten. µ

IT im Unternehmen

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