Avira Antivir 2009: Neue Security-Software

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Unterstützung für Netbooks und verbesserte Bedienung sind die Highlights der neuen Version der Security-Software. Für Privatanwender gibt es nach wie vor eine kostenlose Variante als Download.

Nicht viel Neues an der Antiviren-Front: So könnte seit Jahren das Fazit für neue Versionen von Security-Software lauten. Die Programme sind weitgehend ausgereift, kleine Verbesserungen gibt es allenfalls bei der Bedienung oder beim Ressourcenverbrauch. Die Flut der Netbooks zwingt die Programmierer etwas sparsamer mit den Hardware-Ressourcen umzugehen.
Das gilt auch für die aktuellen Versionen 2009 der Avira-Security-Programme: Avira AntiVir Premium sowie Internet Security.

Verbessert haben die Avira-Entwickler die Bedienung der Software. Diese fragt nicht nach jedem Virenfund nach dem weiteren Vorgehen, sondern listet alle gefundenen Schädlinge auf. Die kann der Anwender mit einem Mausklick gesammelt löschen lassen.

Angeblich arbeitet die neue Avira-Software auch um bis zu 30 Prozent schneller als die Vorgängerversion, da sie auf die Rechenpower von Multiprozessor-Systemen zurückgreift.

Für Netbook-Anwender nützlich könnte die Darstellung der Bildschirmdialoge sein, die an die kleinen Displays der Netbooks angepasst sind. Eine Spiele-Modus sorgt dafür, dass während eines Spiels die Meldungen der Firewall unterdrückt werden.

Avira AntiVir Premium kostet als Einplatzlizenz inklusive ein Jahr Updates 25 Euro, die 3-Platz-Version 40 Euro. Die Einplatzlizenz von AntiVir Internet Security ist für 40, die 3-Platz-Lizenz für 60 Euro erhältlich. Wer schon eine Vorgängerversion im Einsatz hat, erhält das Upgrade zur neuen Version kostenfrei.
Privatanwender, die kein Geld für Antiviren-Software ausgeben möchten und sich mit den Basisfunktionen zufrieden geben, können das kostenlose Antivir Personal von der Webseite des Herstellers runterladen.

(Mehmet Toprak)

Autor: mehmet
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