Verliert Microsoft die Kontrolle über den Netbook-Markt?

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Die MS-Partner denken vermehrt darüber nach, Windows durch andere Systeme zu ersetzen. Sie wollen den Preis für die Surfmaschinen niedrig halten.

Das Wall Street Journal berichtet, HP und andere PC-Hersteller erforschten derzeit Möglichkeiten, bei ihren Netbooks Windows durch Alternativen zu ersetzen – insbesondere durch Android.

Die Sorgen in der Borg-Zentrale sind hoch… hatte man es doch gerade erst geschafft, den Netbook-Markt zu assimilieren – ausgerechnet mit XP, das man eigentlich loswerden wollte. Da kommt nun über Umwege – das besiegt geglaubte Linux zurück in Form von Googles Handysystem Android. HP verhandelt noch und Google arbeitet an Möglichkeiten, Geld zu verdienen, heißt es. Unsere britischen Kollegen glauben, dass Microsoft auch beim Einsatz billiger Alternativen durch diese Hersteller nicht ganz verlieren wird. Okay, Marktanteile ja, insbesondere weil Ubuntu und Android auf dem Vormarsch sind. Aber die User wollen nach wie vor ein »vollwertigs« Windows, an das sie schon gewöhnt sind.

Microsoft hat schon öffentlich reagiert: Windows 7 sei doch DAS Betriebssystem schlechthin für Netbooks! Man müsse nur abwarten, bis das ausgeliefert werde.

Na gut, man kann ja Vieles abschalten im neuen Windows, und so mag es doch nicht so viele Ressourcen schlucken wie manche fürchten. »Aber ganz ohne vernünftige Funktionen?« mag der eine oder andere sich fragen. Gegenargument: Wer unbedingt Windows will, der kommt beim Haupteinsatzzweck eines Netbooks – Surfen und schreiben – auch mit Windos 98 klar!  µ

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Wall Stret Journal
Inquirer UK

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