IBM zahlt wohl »nur« 7 Milliarden für Sun

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Ein paar Milliarden und ein bisschen Kleingeld, rumort die derzeitige Gerüchteküche. Es wurde schon von höheren Summen geredet, aber vielleicht hat jemand gemerkt, dass Big Blue keine Gelddruckmaschinen hat.

Am Freitag sah es so aus, als ob etwas an den Gerüchten dran ist, dass IBM seinen »Marktbegleiter« Sun schlucken will. Die Sun-Aktien schossen in die Höhe, die kolportierte Kaufsumme auch. Jetzt aber redet die Branche nicht mehr von 8 Milliarden Dollar oder mehr, sondern von 7. Die offizielle Ankündigung soll dann noch früh diese Woche über die Bühne laufen, heißt es auf einschlägigen Websites nahe an der Quelle.

Die Meinungen zu höheren Summen kam auf, als Analysten meinten, Sun würde doch lieber früher als später gekauft werden, sonst sinke der Preis weiter – so gut geht es Sun ja nicht, trotz seiner Restrukturierungen, zahlreichen Ankündigungen und Zukunftspläne.

Die Zeiten sind gut für große Firmen, die noch Geld auf dem Konto hben – sie können expandieren und konsolidieren. Die Kleineren werden entweder geschluckt oder sie sterben. Das ist eben das, wofür Rezessionen da sind. Zu Commodore-64-Zeiten hieß das noch »garbage collection«. µ

eWeek

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