Studie: Privates Internet-Surfen am Arbeitsplatz macht produktiver

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Angestellte, die während der Arbeitszeit auch mal bei YouTube oder Facebook unterwegs sind, arbeiten produktiver als ihre enthaltsamen Kollegen.

In einer Studie der Universität von Melbourne waren die Mitarbeiter, die zwischendurch auch mal privat surften, um 9 Prozent produktiver als diejenigen, die sich das verkniffen. Sie waren, so Brent Coker, Autor der Studie, konzentrierter bei der Sache. Sein Fazit: »Die Leute müssen auch mal für eine Weile abschweifen dürfen, um ihre Konzentration wiederzuerlangen.«

»Kurze Pausen, etwa ein bisschen Surfen im Internet, erlauben es dem Kopf, sich auszuruhen, was zu einer höheren Netto-Konzentration führt«, erklärt Coker die Ergebnisse. Firmen würden Unsummen ausgeben, um das private Surfen zu blockieren, mit dem Ziel Produktivitätsverluste zu vermeiden – doch das funktioniere eben nicht immer.

Allerdings schränkt Coker auch ein, dass die Ergebisse nur für moderates Privat-Surfen am Arbeitsplatz gelten. Bei exzessiver Ausübung sei die Produktivität natürlich geringer. (Daniel Dubsky)