Italiener bringen 99-Euro-PC

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Mit dem Abaco Primo erfüllt die italienische Firma Abaco den Traum vom PC unter 100 Euro. Aber was bekommt der Käufer für sein Geld?

Abaco hat gerade einen PC auf den Markt gebracht, der mit Xubuntu Linux und dem Intel Atom ausgerüstet ist – mit dem kleinen Atom230 mit 1,6 GHz. Auf dem Mainboard liegen 512 MByte RAM, aber Festplatte gibt es keine – nur 4 GByte Flash-Speicher. Die Grafik auf dem Mainboard ist ein Standard-GMA-950-Chipsatz von Intel, ein Gaming-PC ist es also nicht, fürs Büro mag es reichen.

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Dennoch ist ein bisschen was geboten: Tastatur und Maus werden mitgeliefert, auch ein optisches Laufwerk ist in der Minimalausstattung drin. Sogar einen Monitor bietet Abaco als Teil des Sets an.

Der PC ist erweiterbar und so lassen sich Speicher, Festplatte und WiFi oder eine Webcam oder ein DVD-Brenner nachrüsten  »Das Gerät sollte für nochmal rund 80 Euro aufgemotzt werden und in ein sinnvolleres Gehäuse gesteckt, damit es als vollwertiger Rechner durchgeht«, schreibt unser britischer Kollege Nick Farrell dazu.

Aber immerhin: Die Geldknappheit in der Finanzkrise bringt uns doch was! Billig-PCs! µ

Abaco
TheInquirer UK

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