»London 2.0« schickt Datenschützer in den April

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Google würde einen »Video Street View« für Londons Straßen finanzieren, lästern die Redakteure von TheRegister über die besonders starke Bigbrother-Manie der britischen Hauptstadt.

Mit dem erfundenen Zitat »Nein, es ist nicht Überwachung, es geht nur ums Teilen!« würde Google das Konzept angeblich erklären. In einem Gemeinschaftsprojekt mit der Stadtpolizei und Londons Kriminal-Abteiklung Westminster Council könnte nun quasi jeder Quadrat-Inch von Londons Hauptstadt über Google sichtbar werden. Auch Vorkommnisse in den kleinsten und dunkelsten Gassen und sogar Polizei-Verhöre könne man in Zukunft im Web verfolgen.

Schnell hat man Google Street View und die umstrittene Polizeibehörde, die ihre Schnüffeltechnik sogar noch bewirbt, in eine makabre Geschichte gesteckt. Und die könnte durchaus glaubwürdig sein.

Doch April, April! Nicht einmal Google hat in den wirtschaftlich schweren Zeiten so viel Geld übrig (siehe hier und hier), für neugierige Londoner weitere Kameras zu installieren. Da müssen die neugierigen Hausfrauen eben weiter aus dem Fenster schauen, um die Nachbarschaft zu beobachten. (Manfred Kohlen)

The Register

Westminster Council

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