US-Gericht verurteilt ausländischen Phisher

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In den USA wurde ein Rumäne zu 50 Monaten Haft und drei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt, weil er aktiv Phishing betrieb. Das ist in den Vereinigten Staaten der erste wegen eines solchen Vorfalls verurteilte Ausländer.

Ovidiu-Ionut Nicola-Roman muss für 50 Monate hinter Schwedische Gardinen – also vier Jahre und zwei Monate. Der Rumäne wurde vor zwei Jahren in Bulgarien verhaftet und in die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Er bekannte sich in einem Betrugsfall für schuldig leugnete jedoch die Verbindung zu anderen Fällen. Sachkundige Insider gehen davon aus, dass Nicola-Roman amerikanische Staatsbürger um mehr als eine Million US-Dollar erleichtert hat, so der Wired-Blog.

Die Vorgehensweise war dabei sehr simpel: Zwischen 2005 und 2007 schrieb der Phisher zahlreiche Bankkunden an und behauptete, dass es mit ihrem Account ein Sicherheitsproblem gäbe. Er forderte sie auf ihm den PIN, Geburtsdatum und Sozialversicherungs- und Telefonnummer auszuhändigen. Hunderte reagierten und ermöglichten es dem Phisher Kreditkarten zu reproduzieren. (Maxim Roubintchik)