Greenpeace mahnt: HP, Lenovo und Dell immer noch Giftmischer

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In seinem aktualisierten “Guide to greener electronics” gibt Greenpeace Strafpunkte an die führenden IT-Hersteller: diese hätten seit dem letzten Ranking ihre Versprechungen nicht eingehalten.

In der aktualisierten Rangliste der Umweltfreundlichkeit von IT-Herstellern gibt Greenpeace den Firmen HP, Lenovo und Dell je einen Strafpunkt. Im aktuellen Guide to Greener Electronics 03’/2009 schneiden sie nicht mehr so gut ab, weil sie die giftigen Chemikalien nicht wie versprochen aus ihren Produkten genommen haben.

Unter den Top5-PC-Herstellern hat es nur Apple geschafft, sich selbst an der Nase zu fassen und die Produktion umweltfreundlicher zu gestalten – und so springt das Unternehmen von Platz 14 auf Platz 10.

Philips übertrift Apple sogar bei weitem: Von Platz 15 auf Platz 4 ist beeindruckender Fortschritt. Greenpeace: “Die haben mal richtig durchgesäubert!”.

Apple könnte noch weiter vorrücken, wenn die Firma auch noch ihre Rückgabe-Angebote nachbessern würde.

Bei den guten Noten hat sich dieses Jahr nicht viel geändert: Nokia belegt wie schon im Vorjahr Platz 1, Samsung, Toshiba und Sony Ericsson liegen ebenfalls im oberen Drittel der Punkteskala. Und wie vergangenes Jahr liegt Microsoft ganz unten: mit unter drei Punkten liegen seine Produkte nicht im grünen Bereich. Immerhin fließt der Strom bei der Microsoft-Zentrale zu 23 Prozent mit erneuerbaren Energien, bei den Produkten fällt dies aber nicht ins Gewicht: Gifte und hoher Stromverbrauch machen hier alle guten Vorsätze zunichte. (Manfred Kohlen)

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