Markt für Enterprise-Software schwächelt

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Vor allem die Hersteller von Betriebssystemen, Office-Suiten und Middleware müssen sich auf harte Zeiten einrichten. Die Markforscher von Gartner erwarten erst ab 2010 eine langsame Besserung.

Der weltweite Markt für Enterprise Software-Hersteller wird 2009 Gesamteinahmen von 222,6 Milliarden Dollar erzielen. Gegenüber den 221,9 Milliarden wäre das ein Wachstum von nur 0,3 Prozent, wie die Marktforscher von Gartner berichten.

Tom Eid, Research Vice President sagt, das vierte Quartal 2008 sei ein Wendepunkt gewesen. Seitdem herrsche eine »ungünstige Lage auf dem Markt, die noch für einige schwierige Quartale« sorgen werde.

Am härtesten trifft es die Bereiche Betriebssysteme, Office-Suiten, Middleware, Storage und Digital Content Creation, für die negative Wachstumsraten prognostiziert werden.

Eine schrittweise Erholung des Markts erwarten die Analysten frühestens für die erste Hälfte 2010.

Flexibilität zahlt sich aus
Die besten Chancen haben noch die Software-Hersteller, die verschiedene Vertriebskanäle nutzen sowie neue Lizenz- und Supportmodelle nutzen, also besonders flexibel sind.

Größere Hersteller sind von der Krise weniger betroffen, denn sie sind zumeist international tätig und können deshalb auf andere Regionen ausweichen oder durch aggressive Preispolitik leichter Zugang zu den Budgets der Kunden bekommen, heißt es in dem Report von Gartner.

Der komplette Report kann für 1495 Dollar von Gartner geordert werden.
(Mehmet Toprak)

Weblinks
Gartner
Gartner-Report