Spiegel veröffentlicht die absurdesten Rechtschreibkorrektur-Fehler

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Aktien-Pornofilm statt Aktien-Portfolio, Kontrakt-Huren statt Kontrakturen – Software ist manchmal sehr kreativ bei ihren Korrekturvorschlägen für Dinge, die sie noch nicht kennt.

»Das Mist-Gesetz des Onanier-Ordens« betitelt der Spiegel sein opulentes Werk über Rechtschreib-korrekturen in Software. Diese und andere Fälle von »Korrekturkomik« aus Word und anderen Programmen sammeln sich – die Spiegel-Leser hatten noch viel mehr dazu eingesendet.

Hätten wir selbst alle witzigen Vorkommnisse aufgeschrieben, die uns Microsoft Word schon so bescherte, hätten wir einen ganzen Roman daraus stricken können – der Spiegel hat noch längst nicht alle spaßigen unfreiwilligen Wortspielereien der Software veröffentlicht.

So hat uns Word für den »Spider« mal den »Spießer« vorgeschlagen, die Seattle Times entdeckte, dass ältere Word-Versionen für Obama gerne Osama vorschlagen, der Spiegel bekam die Schuft-Studie statt die Schufa-Studie, viele Leser den Beamten für den Beamer, und so weiter. Leser schickten die absurden Korrekturvorschläge, die ihnen Autokorrektur-Software im Alltag macht – Mist-Gesetz, Onanier-Orden, Sarg-Taste, alles dabei.

Ganz so kurios seien die aktuellen Versionen von Word zwar nicht mehr bei ihren Vorschlägen, schreibt der Spiegel. Doch ein paar lustige Fehler macht das Teil immer noch. Für den PC kommt nach wie vor in manchen zusammengesetzten Wörtern das WC als Vorschlag – und in manchen dieser Fälle würde ich den Rechner gerne ins selbige schmeißen. (Manfred Kohlen)

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