Lenovo: Thinkstation als Supercomputer

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Die Thinkstation S20 und D20 sind als Workstations für CAD oder Digital Content Creation konzipiert. Sie sollen auch bei rechenintensiven Tasks besonders leise arbeiten.

Bei all den Notebooks, Netbooks und Smartphones, die in den letzten Monaten den Markt überfluten, wird leicht vergessen, dass es Mitarbeiter gibt, die mit den neckischen Rechenzwergen wenig anfangen können. Die brauchen für ihre Arbeit noch richtige Computer.

Zwei solcher rechenstarker Maschinen hat Lenovo jetzt vorgestellt. Die Workstations ThinkStation S20 and D20. Die Rechner sind für Profis in den Bereichen CAD oder Digital Content Creation konzipiert.

Lenovo-Manager Tom Tobul (Executive Director, Enterprise, Software and Peripherals) verspricht, dass die neuen Thinkstations Spitzenperformance, bedienfreundliches Design und auch bei rechenintensiven Anwendungen ein niedriges Betriebsgeräusch aufweisen.

Aufrüstung zum Supercomputer
Die Thinkstations arbeiten mit Intels Xeon-Prozessoren, als Grafik kommen entweder Nvidias Quadro-Karten oder ATIs FirePro zum Einsatz.
Die Lenovos werden mit Windows Vista ausgeliefert, der Betrieb mit RedHat Enterprise Linux 5.2 ist ebenfalls möglich.

Die Geräte können mit Nvidias Plattform Tesla C1060 GPU sogar zu einem kleinen Supercomputer aufgerüstet werden. Die Tesla-Technik lässt sich mit bis zu 240 Prozessoren für mathematische Operationen ausstatten.

Als Zielgruppe hat der chinesische PC-Hersteller auch die Spieleentwickler ausgemacht. So will Lenovo mit Epic Games (Unreal, Gears of War) zusammenarbeiten. Die Thinkstations S20 and D20 werden auf der Games Developer Conference in San Francisco die Verbesserungen in der Unreal Engine 3 präsentieren.

In der Basisversion kosten die Thinkstations 1070 beziehungsweise 1550 US-Dollar. Europreise nennt Lenovo noch nicht.
(Mehmet Toprak)

Weblinks
Lenovo Workstations