Handy-Nutzung im Ausland wird schon im Juli billiger

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Die EU will noch rechtzeitig zur Urlaubssaison Preissenkungen für SMS, Telefonate und Datenübertragungen im Ausland vorschreiben.

Reuters zufolge hat das EU-Parlament sich mit den Mitgliedsländern jetzt auf Preisgrenzen geeinigt und will diese noch im April absegnen. Schon ab Juli, und damit zwei Monate früher als geplant, soll dadurch die Handy-Nutzung im Ausland billiger werden. Für SMS sollen dann nur noch 11 Cent anfallen, für Telefonate zunächst 43 Cent pro Minute, bevor dann in den nächsten beiden Jahren die Kosten schrittweise erst auf 39 und dann auf 35 Cent abgesenkt werden.

Für eingehende Anrufe im Ausland dürfen ab Juli nur noch 19 Cent pro Minute abgerechnet werden. Hier sollen die Kosten in den Folgejahren ebenfalls stufenweise verringert werden – im Juli 2010 auf 15 und im Juli 2011 auf 11 Cent.

Damit auch das Surfen im Ausland billiger wird, dürfen sich die Mobilfunker gegenseitig nicht mehr so viel berechnen. Auf Großhandelsebene soll 1 MByte Daten ab Juli maximal 1 Euro kosten, ein Jahr später nur noch 80 Cent und ein weiteres Jahr später nur noch 50 Cent. Und um den Kunden vor überhöhten Rechnungen zu schützen, soll bei einer Summe von 50 Euro Schluss sein – die Verbindung wird gekappt, vorausgesetzt er hat das nicht mit einer Tarif-Option ausgeschlossen. (Daniel Dubsky)