Viren und Mac-User: »Wie der Strauß mit Kopf im Sand«

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Viele Macintosh-Nutzer glauben ja, ihr System sei weitgehend immun gegen Schädlinge. Im Vergleich zu Windows. Antivirenfirma Sophos: »Beim Auftauchen eines upgedateten Trojaners ging gleich das große Wehklagen los«.

Der Trojaner OSX/RSPlug holte sich mal eben ein Update aus dem Netz – eine Technik, wie sie bei Windows schon lange üblich ist und beim Auftreten von Schädlingen wie conficker Ängste um die Sicherheit des Netze aufkommen lässt. Der Macianer als solcher entdeckt solche Auswirkungen offenbar erst jetzt – oder wollte sie nicht sehen, wie Sophos-Marketingmann Graham Cluley feststellt.

»Die sollen mal bei Gefahr nicht ihren Kopf in den Sand stecken wie Strauße«, mein Cluley. Es gäbe zwar weniger Malware für den Mac als für Windows, aber wenn es um Social-Engineering-Tricks geht, seien die Macianer genauso anfällig wie die Windows-Nutzer. Im konkreten Fall fielen die User ursprünglich auf ein Angebot einer legitim aussehenden Website herein, die eine HDTV-Software anbot. Die enthielt das trojanische Pferd, das jetzt per Web erneuert wurde.

Inquirer-Chef Paul Hales erzählt: »Unser überzeugter Mac-User hier war so erschrocken nach dieser Nachricht, dass er sich gleich wieder mit Migräne ins Bett legen musste.

Sophos

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