Last.fm führt Abo-Gebühren ein

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Der personalisierbare Webradio-Dienst ändert sein Geschäftsmodell und führt Abo-Gebühren ein. Gute Nachricht für deutsche Nutzer: sie sind nicht betroffen.

Wie Mitgründer Richard Jones im Firmenweblog schreibt, bleiben Deutschland, Großbritannien und die USA von den Gebühren ausgenommen. Die Nutzer aus allen anderen Ländern müssen künftig 3 Euro pro Monat zahlen, um die Webradio-Streams zu hören.

Die Umstellung soll wohl zum 30. März erfolgen. Neukunden können dann immerhin noch 30 Titel zum Ausprobieren kostenlos anhören, bevor die Gebühren fällig werden.

Last.fm passt sich dem persönlichen Musikgeschmack an und versorgt den Nutzer mit neuen Songs, die auf Basis seiner bisherigen Hörgewohnheiten ermittelt wurden und auf Basis der Hörgewohnheiten anderer Nutzer mit ähnlichem Musikgeschmack. Bislang war das für alle User kostenlos; wer wollte, konnte allerdings mit einem kostenpflichtigen Account die Werbung von Last.fm verbannen und bekam seine Streams mit höherer Priorität geliefert. (Daniel Dubsky)