Palm: Pre kommt wie geplant

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Die Verluste steigen, die Umsätze sinken, aber der Optimismus ist im Hause Palm ungebrochen, auch wenn man einräumen muss, dass der Heilsbringer Pre, mit dem man auf dem Smartphone-Markts reüssieren möchte, noch nicht ganz fertig ist. Aber der Zeitplan steht, versichert Palm.

Was auch bitter nötig ist, denn mit Umsätzen, die gegenüber dem Vorjahr um 70 Prozent zurückgegangen sind und erklärtenmaßen trüben Aussichten für das dritte Quartal steht Palm mit dem Rücken zur Wand.

Der Pre allerdings soll all dies ändern. Palm-CEO Ed Colligan behauptet von sich, einen Prototypen bereits im Einsatz zu haben und zeigt sich pflichtgemäß begeistert vom eigens entwickelten Betriebssystem webOS, das er bereits jeden Tag benutze. Jetzt müsse nur noch ein wenig poliert werden, dann könne Pre wie geplant zur Jahresmitte gegen iPhone und BlackBerry antreten.

Gleichzeitig verspricht Colligan für schmalere Budgets einfachere webOS-Geräte, von denen bereits eine ganze Produktreihe in Planung sei. Dann – so hofft er – kämen auch die glücklichen Zeiten zurück, als man Palm ganz vorne wähnte – mal sehen, was an diesem OPtimismus dran ist. [gk]

Reuters