Mobile Festplatte mit 256 Bit AES

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Firmendaten können wertvoller sein als ein Geldkoffer. Wer sie offline von Punkt A nach B sicher transportieren muss, könnte an der Neuheit von Hersteller Bull Gefallen finden.

Der rote Sicherheitstransporter im Hosentaschenformat heißt Globull und ist vom Prinzip her auch nur eine externe Festplatte – mit relativ bescheidenen 60 GByte Kapazität. Was ihn wesentlich von anderen mobilen Datenspeichern unterscheidet, ist der integrierte Sicherheitschip. Dieser verschlüsselt die Daten »on the fly« mit einem 256-Bit-AES-Algorithmus. So wird die kompakte Festplatte zur sicheren Mini-Data-Vault.

Hacker werden ausgetrickst
Das Gerät wird über einen Touchscreen gesteuert. Darüber authentifiziert man sich als berechtigter Nutzer. Es werde aber keine PIN abgefragt, um jegliche Malware zu unterlaufen. Nur berechtigte Nutzer dürfen Daten über den USB-Port an Windows- oder Linux-Rechner übertragen.

Firmen mit virtualisierter Umgebung können auf der Platte eine geschützte Partition anlegen und einen entsprechenden Client installieren.

Zentrale Überwachung der Globull-Flotte
Der französische Hersteller Bull Information Systems will ab 6. April seinen Globull für knapp unter 500 Euro vertreiben. Das Gerät wurde ursprünglich für die diplomatischen Mitarbeiter des EU-Rates entwickelt.

Ein zentrales Admin-Tool für das Firmennetz kann eine größere Zahl Globulls konfigurieren und ihren Status im Auge behalten. Für den Virtual Client verlangt Bull nochmals fast 100 Euro. Drei Jahre Support sind jeweils enthalten.
(Ralf Müller/mt)

Weblinks
Bull Information Systems
Globull
InfoSecurity Europe 2009