Acer: Rückruf wegen schmelzenden Predator-PCs

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Der Computerhersteller hat in den USA über 200 seiner High-End-Gaming-Rechner zurückgerufen. Auf Grund eines Defekts konnte es zu Überhitzungen und schmelzenden Komponenten und Gehäusen kommen.

Acer America hat am Dienstag 215 Predator PCs zurückgerufen. Verantwortlich für die Aktion war ein Hinweis der US Consumer Product Safety Commission, die Besitzern eines entsprechenden Systems riet ihre Rechner nicht mehr zu benutzen. Die betroffenen Systeme haben die Modell-Nummern ASG7200 und ASG7700, so die CPSC.

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Das Problem liegt an der internen Verkabelung der PCs. Die Isolation kann sich verbiegen und ablösen. So kann es zum Überhitzen und möglichen Bränden kommen. Es wurden angeblich bereits zwei Fälle beobachtet bei denen interne Komponenten und das Gehäuse geschmolzen sind. Acer dementiert diese Vorwürfe und behauptet, dass es sich dabei nicht um Geräte aus den USA gehandelt hat.

Auch hierzulande hatte Acer bereits Anfang des Jahres eine Reihe von Gaming-Rechern zurückgerufen. (Maxim Roubintchik)