Sun startet Open-Cloud-Plattform

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Vor lauter Aufregung über IBMs Plan, den kleineren Server-Konkurrenten womöglich übernehmen zu wollen, fällt der aktuelle Produktplan von Sun hinsichtlich einer offenen Cloud kaum auf.

Die Business-Sparte von Sun Microsystems stellte auf dem Entwickler-Event CommunityOne in New York die »Open Cloud Plattform« des Hauses vor. Sun kombiniert dabei seine offenen Technologien wie Java, MySQL, OpenSolaris und OpenStorage und sattelt oben drauf seinen Service »Sun Cloud«, ein allgemein verfügbarer Dienst für Entwickler, Startups und Studenten.

Unterstützung für Entwickler
Für die neue Plattform entwickelte Sun eine Reihe von Kern-Applikationen und Programm-Interfaces, die den Entwicklern zur Verfügung gestellt werden. Dabei geben sie sich offen für Input und erlauben den Nutzern, eigene offene oder private Clouds aufzusetzen. Auf Interoperabilität und die totale Wahlfreiheit lege man großen Wert, betont Seniormanager Dave Douglas, der den anhaltenden Trend hin zu proprietären Clouds kritisiert. So etwas limitiere die Möglichkeiten der Kunden und sperre sie förmlich ein. Statt dessen wolle man die Vorteile der Agilität, Effizienz und Kostenvorteile für alle möglich machen.

Leichte Cloud-Adaption
Haben Entwickler eine Applikation fertig, können sie sie direkt bei Sun Cloud implementieren. Dabei helfen vorbereitete Images von Virtual Machines, wodurch Installations- und Konfigurations-Arien entfallen. Sun bietet ergänzend noch einen Cloud Storage Service und den Compute-Service, um Data-Center-Ressourcen zu nutzen.
(Ralf Müller)

Weblinks

Sun Microsystems

CommunityOne Entwickler-Event in New York

Sun Cloud Computing

IBM will Sun übernehmen