Ericsson möchte Verbindung Sony Ericsson lösen

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Der schwedische Telekomausrüster möchte sich wieder ganz auf seine Firmenkunden konzerntrieren und daher aus dem verlustbringenden Mobiltelefon-Geschäft aussteigen. Die Japaner überlegen, die Partner auszuzahlen.

Von den Verhandlungen über die Auflösung des Joint Ventures Sony Ericsson will das Wirtschaftsblatt Manager Magazin erfahren haben. Demnach kläre Sony gerade mit Banken und Geldgebern, ob die Komplettübernahme des Handyherstellers machbar sei. Wie viel Geld die Schweden für ihre Hälfte haben wollen, wurde nicht bekannt.

Sony Ericsson hat ein schlechtes Jahr hinter sich und schrieb allein im vorigen Quartal 187 Millionen Euro Verlust. Durchschnittlich konnte für ein Handy der Marke nur noch 116 Euro erlöst werden (Vorjahr: 125 Euro). Auch ging der Verkauf um 7 Prozent abwärts, so dass nur noch 96,6 Millionen Geräte ausgeliefert wurden. Eine Restrukturierung der Firma und 2.000 Stellen weniger sollen 300 Millionen Euro der Jahreskosten einsparen.
(Ralf Müller)