Sun: Geht in die Wolken, landet bei IBM (?)

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Während Sun sich nun ebenfalls dem Thema Cloud Computing widmet und mit einem “Public Cloud”-Service auch den Normalnutzer umgarnen möchte, mehren sich die Anzeichen, dass sich gleichzeitig ein Kaufinteressent für das Unternehmen gefunden hat: Big Blue.

Gut möglich, dass die Ankündigung, dass bald bei Sun “Cloud Computing”-Dienste für jedermann zu haben sein sollen, auch ein Versuch ist, sich nochmal fein für den Markt herauszuputzen, nachdem sich bisher trotz heftiger Suche kein Käufer für Sun finden ließ und zuletzt auch HP abgesagt hatte.  Angeblich will jetzt IBM doch noch für 6,5 Milliarden Dollar in bar zuschlagen, was einen 100%-igen Zuschlag gegenüber dem derzeitigen Börsenkurs darstellen würde.

Die angekündigten “Public Cloud”-Dienste nehmen sich dagegen deutlich weniger spektakulär aus und sollen auf den Pfaden wandeln, die Amazon mit ähnlichen Angeboten bereits eingeschlagen hat. Allerdings betont Sun auch, dass das ganze Vorhaben eher Demonstrationszwecken dienen soll – eigentlich würde man viel lieber Hardware an andere Unternehmen verkaufen, die damit dann Cloud-Services betreiben sollen. [gk]

Sydney Morning Herald

Reuters

eweek