Prince: Erst abräumen, dann Abo anbieten

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Die Stufe Nr. 2 bei den Online-Plänen des kleinwüchsigen Musikers hat gezündet: Für 77 Dollar im Jahr will er seine Fans künftig rundum beglücken.

Nachdem Prince, einst vom missgünstigen Kollegen Boy George nicht völlig unzutreffend als “Zwerg, der in einen Eimer Schamhaare gefallen ist” beschrieben, ein gutes Jahr damit verbracht hat, mit juristischer Hilfe das Internet von allem zu säubern, was auch nur entfernt mit ihm zu tun hat, ohne dass aber dafür an ihn gezahlt würde, macht er jetzt das generöse Angebot, ihm für eine Abo-Gebühr praktisch auf die Pelle zu rücken.

Der von ihm offerierte Dienst Lotusflow3r.com soll nämlich nicht nur den üblichen Fan-Schnickschnack wie Exklusiv-Musik, Videos, Songtexte, Fotos etc. liefern, sondern könnte auch noch als Streaming-Plattform für Konzerte dienen, die der Meister aus den eigenen vier Wänden in die ganze Welt ausstrahlen will. Wobei dann auch noch versprochen wird, dass Fan-Wünsche nach bestimmten Songs brav erfüllt werden – sozusagen die Live-Jukebox aus dem Internet. [gk]

Reuters