California-Update: Cisco gibt Server-Details bekannt

CloudIT-ManagementIT-ProjekteNetzwerkeServer

Nachdem allein die Ankündigung wie eine Bombe im Markt einschlug, reichte der Hersteller nun auch ein paar konkretere Spezifikationen seiner Blade-Variante namens California nach.

Am Montag outete sich Cisco Systems als Konkurrent von Hewlett-Packard und IBM, sprach aber zunächst noch etwas wolkig von der »Unified Computing Solution« (Rufname California), die neben Server und Switch noch Software und VMware-Virtualisierung umfasse.
Mittlerweile schob der zuständige Cisco-Direktor Dante Malagrino gegenüber The Register ein paar Ausstattungsdetails nach, damit sich die IT-Abteilungen der Unternehmenskunden ein Bild von der Offerte machen können.

Der Blade-Server steckt in einem 5100-Gehäuse mit dem Formfaktor 6U (Standard Rack). Die Blades werden horizontal eingeschoben, acht in halber oder vier in voller Bauhöhe (UCS B-Serie). Die Server werden von Quad-Core Nehalem EP-Prozessoren angetrieben. Cisco plant einen Auslieferungsbeginn zum Sommeranfang.

Über die Speicherausstattung ist noch nichts bekannt, aber Register rechnet am Beispiel der SuperMicro-Boards vor, dass es wohl 96 GByte DDR3-Speicher sein dürften. Mögliche Taktraten: 800 MHz, 1,07 GHz sowie 1,3 GHz. Theoretisch denkbar wären auch 18 DIMMs mit 144 GByte. Andere Marktbeobachter spekulieren sogar, dass es bis zu 384 GByte werden könnten.

Die B-Blades dürfen wahlweise ohne eigenen Plattenplatz, mit HDD oder SSD bestückt werden. Da pro Blade zwei 2,5-Zoll-Slots unterstützt werden, wäre auch noch ein DVD-Laufwerk denkbar. Cisco will drei verschiedene Netzwerk-Adapter anbieten und verspricht, das ganze System für die Virtualisierung optimiert zu haben, ohne die Kompatibilität zu existierenden Treibern zu gefährden.
(Ralf Müller)