AMD und Intel streiten über x86-Technik

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Der Marktführer wirft seinem Konkurrenten vor, die Lizenzvereinbarungen bei der x86-Technologie gebrochen zu haben.

Seit AMD seine Pläne entwickelt, sich in zwei separate Einheiten aufzuspalten und die Halbleiterproduktion in The Foundry Company (inzwischen Global Foundries) auszulagern, drängen sich rechtliche Fragen auf. So sieht Intel das 2001 mit AMD geschlossene x86-Cross-Licensing-Agreement gebrochen. Demnach sei es dem Lizenznehmer nicht gestattet, Technologie und Know-how an Dritte weiterzugeben.

AMD besitzt nur noch einen Minderheitsanteil
Intel definiert Global Foundries als dritte Partei, die nicht durch den ursprünglichen Vertrag gedeckt sei. AMD besitzt mit 34,2 Prozent nur noch einen Minderheitsanteil. Noch landet der Streit nicht vor einem Gericht. Bislang wurde nur die Börsenaufsicht SEC eingeschaltet.
(Ralf Müller/mt)

Weblinks
AMD-Eingabe bei der Börsenaufsicht
AMD-Ableger Global Foundries
ITU-Report über AMDs Pläne