Nvidia die zweite: 196 Millionen Dollar zur Schadensbegrenzung

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Wenn’s schlecht läuft, muss der Grafikchip-Hersteller für Garantieleistungen und den Ersatz von fehlerhaften Produkten einen dreistelligen Millionenbetrag abdrücken – 43,6 Millionen sind jedenfalls schon weg.

Insgesamt geht Nvidia davon aus, dass die Beschwerden wegen schadhafter Chips (schuld sind nach eigenen Angaben Materialfehler) bis zu 196 Millionen Dollar kosten können. Diesen Betrag hat der Hersteller schon im Juli des letzten Jahres von seinen Einnahmen abgezogen, damit Forderungen verärgerter Kunden bedient werden können, ohne dass es im laufenden Geschäft zu Problemen kommt. Tatsächlich zahlen musste Nvidia von dem Betrag bislang 43,6 Millionen – die Kassen sind also noch einigermaßen voll.

Was sich aber auch schnell ändern könnte – Investoren und Kunden haben den Hersteller nicht nur wegen der fehlerhaften Chips verklagt, sondern auch wegen der Art und Weise, wie Nvidia sie behandelt hat.

Zu den 196 Millionen kommen übrigens auch noch die Kosten für die Entwicklung eines Software-Updates, mit dessen Hilfe Computer-Hersteller Notebook-Lüftungen zu schnellerer Arbeit animieren können, damit die betroffenen Grafik-Chips nicht zu sehr unter Hitze leiden. [gk]

PCWorld