Einer der Krisengewinner heißt Linux

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Die Februarzahlen von den IDC-Erbsenzählern lassen durchblicken, dass es flott aufwärts geht für Linux.

65 Prozent der IT-Akteure in der Februarerhebung von IDC planen für dieses Jahr einen stärkeren Linux-Einsatz im Serverbereich. 63 Prozent wollen zudem im Desktopbereich stärker auf Open Source setzen. 49 Prozent gaben zudem an, binnen fünf Jahren Linux zu ihrer primären Server-Plattform machen zu wollen. Zugleich gaben 62 Prozent der IT-Manager zu, mit Budgetkürzungen zu tun zu haben und daher vorsichtiger zu investieren und nur in Ausstattung, die benötigt werde.
Von den befragten CIO, Managern und IT-Profis gaben immerhin 57 Prozent an, bereits mindestens einen Linux-Server im Hause zu betreiben. 39 Prozent dieser Gruppe nutze auch selber auf eigenen Desktoprechnern das OS.
Laut IDC gehe der Trend hin zu Linux in erster Linie auf Kosten von Unix. Vor allem die niedrigeren Supportkosten würden diesen Schritt auslösen. Auch die bessere Interoperabilität mit Windows sei ein Pluspunkt. Zudem laufe Linux sowohl auf x86-Servern als auch nativ auf dem IBM-Mainframe.
(rm)

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