Rezession: Umsätze bei Software sinken

Data & StorageStorage

Die Marktforscher von IDC beobachten einen ersten ökonomischen Negativeffekt bei Storage- und Backup-Produkten.

Die Wirtschaftskrise bremst die globalen Absatzzahlen der Programmhersteller: »Auf jährlicher Basis betrachtet sieht es noch nach einem Wachstum für die Datentools aus. Wenn man die Jahresschlussquartale vergleicht, ergibt sich aber ein neutraler bis negativer Trend«, erläutert IDC-Manager James Baker das Zahlenwerk gegenüber dem IT Examiner.

Vor allem die stärksten Produkte unter den Archiv- und Backup- Programmen, Datenschutz-, Wiederherstellung- und Dateisystem-Tools würden in den Stückzahlen messbar nachgeben. Immerhin schaffte es die Branche noch, beim absoluten Erlös den Jahreswechsel mit einem Plus von 3,6 Prozent abzuschließen. Laut IDC-Erhebung wurde ein Branchenumsatz von 3,03 Milliarden Dollar erreicht.

Schlechter Jahresabschluss
»Die Folgen der Wirtschaftslage haben sich insbesondere im vierten Quartal gezeigt, dem sonst stärksten Viertel im Jahr. Dabei haben fast alle Anbieter einen Knick in ihrer Absatzkurve hinnehmen müssen«, präzisiert Analyst Michael Margossian.

Nach wie vor wird diese Softwarenische von EMC mit 26 Prozent Marktanteil dominiert, gefolgt von Symantec mit 18,3 und IBM mit 13,2 Prozent. Auf Rang vier kommt NetApp mit 7,5 Prozent Marktanteil.
(Ralf Müller/mt)

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IDC