Audio-Wasserzeichen soll Film-Piraten orten

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In Kinosälen soll künftig ein Wasserzeichen in der Tonspur enthalten sein. Damit lässt sich ein Raubkopierer bis auf den Platz genau orten.

Die Filmindustrie greift immer wieder zu neuen Tricks um der Piratenszene Herr zu werden. Wasserzeichen in Tonspuren sind dabei schon seit Jahren ein beliebtes Mittel. Taucht ein Kino-Film als Kamera-Aufnahme in einer der Tauschbörsen auf, lässt sich so sofort feststellen in welchem Kinosaal die Aufnahme entstanden ist. Nun möchte ein Forscher noch einen Schritt weiter gehen: Ein Mehrkanal-Wasserzeichen-System soll die Piraten bis auf 44 Zentimeter genau in einem Raum orten können. Dabei wird eine GPS-ähnliche Technologie verwendet.

Die Qualität des Sounds soll angeblich nicht darunter leiden – auch sei das Signal nicht hörbar und sehr resistent. Es übersteht angeblich mehrere Encoding und Komprimierungsvorgänge. Einzig beim Identifizieren des Piraten hätte man bislang noch Probleme. Nur wenn dieser seine Kino-Karte mit EC- oder einer anderen Geldkarte bezahlt hat, lässt sich seine Identität feststellen. (Maxim Roubintchik)