IDC: Server-Virtualisierung macht Mehrarbeit

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Die Anbieter versprechen geringere IT-Kosten und ein leichteres Spiel mit der Infrastruktur. Das stimme so nicht ganz, wendet IDC ein.

Die Marktanalysten von IDC haben sich das ganze Thema vom virtualisierten Desktop über Netzwerk bis hin zum Data Center mal in der Praxis angeschaut. Ihr Fazit: Die Maßnahme mag durchaus Geld sparen, aber sie verursacht in der IT-Abteilung auch einiges an Mehrarbeit, die ja manchmal auch vergütet gehört. Jedenfalls bedeute das Aufsetzen von mehreren virtuellen Servern, dass diese auch verwaltet und betreut werden müssen. In den untersuchten Firmen verursachte das realen Mehraufwand bei den Admins.
IDC-Analyst Michelle Bailey stellte fest, dass bislang durchschnittlich fünf Virtual Machines pro Server aufgesetzt werden. Diese Zahl könne sich bis 2012 auf acht VMs pro Server erhöhen, prognostizieren die Marktforscher. “Und jeder VM muss nach wie vor gemanaged werden”, warnt Bailey. Die Tools für die Admins halten nicht mit dem virtuellen Wachstum Schritt. Irgendwann kommt der Markt daher zu einem natürlichen Halt, glaubt IDC. (rm)

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