IBM lädt ein zum virtuellen Business-Meeting

IT-ManagementIT-Projekte

Reisebudgets atmen auf: Mit dem Start der »Sametime 3D«-Umgebung sollen viele Geschäftsreisen für die Mitarbeiter in Unternehmen schlicht überflüssig werden.

Die Erfahrungen mit Videokonferenz-Systemen und den virtuellen Events in 3D-Umgebungen wie OpenSim oder Second Life haben die IBM-Ingenieure in ihr neues Produkt einfließen lassen. Mit Sametime 3D können die Kunden in Avatare schlüpfen, um sich in vorkonfektionierten virtuellen Konferenzräumen oder einem Amphitheater zu treffen. Dabei haben sie die Möglichkeit, Projekte und Probleme zu besprechen sowie Ideen inklusive passender Daten und Präsentationen auszutauschen. Währenddessen sind dreh- und zoombare 3D-Objekte über den Konferenztischen darstellbar, was Konstruktionsteams helfen soll.

Eine kurze Produktdemonstration von Sametime 3D findet sich bei YouTube. Man sieht, wie die Technologie funktioniert und wie sie von der IT-Abteilung eingesetzt werden kann. In der Demo begehen die Techniker eines Teams ein virtuelles Data-Center. Die Software sei so flexibel, dass Teammitglieder eine Einladung zum Meeting erhalten, die sie auch ablehnen dürfen. Trotzdem können sie alle Dokumente beziehen, die in der Besprechung genutzt werden.

IBM rührt bereits seit 2008 die Werbetrommel für Sametime 3D, doch die Verfügbarkeit des fertigen Produktes wird erst für die zweite Jahreshälfte 2009 erwartet. Bislang dürfen nur ausgewählte Kunden das System testen. Es setzt übrigens Version 8.0 von Lotus Sametime voraus. Übrigens unterstützt die Software auch die Clients von 3D-Welten wie OpenSim oder Second Life.
(Ralf Müller)