Cisco stärkt die E-Mail-Sicherheit im Netzwerk

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Ein neuer Security-Service soll den Unternehmen helfen, ihr Netzwerk besser zu verteidigen. Da die meiste Malware als Mail-Anhang ins Haus flattert, liege genau darauf der Fokus.

Cisco Systems begibt sich mit seinem Angebot auf einen ähnlichen Pfad wie ihn Symantec oder Google längst beschreiten. Ab April werde der »Ironport E-Mail Security Service« mit dem Ziel gestartet, den Unternehmen drei verschiedene Wege anzubieten, die Sicherheit des E-Mail-Verkehrs zu stärken: Per gemanagtem oder gehostetem oder hybridem Service. Durch diese Flexibilität wolle man verhindern, bei der Prävention falsche Kompromisse eingehen zu müssen. »Unsere Strategie lautet, dass wir sicher gehen wollen, in jedem Kundenumfeld die jeweils beste Abwehroperation auf die Beine zu stellen«, wirbt Produktdirektor Keith Valory für das neue Angebot.

Lob für die hybride Variante
»Ironport ist sicher eine gute Offerte, doch Cisco achtet nicht genügend darauf, sich von anderen Angeboten im Markt zu unterscheiden«, gibt Analyst Chenxi Wang von Forrester Research zu bedenken. Zumal andere Anbieter bereits einige Jahre Vorsprung und damit eine bessere Präsenz in dieser Marktnische hätten. Immerhin findet Wang das hybride Modell recht pfiffig, da es den Kunden erlaube, bestimmte Aufgaben wie etwa die Mail-Filterung beim ausgehenden Verkehr im eigenen Hause zu behalten. Auch können die Verschlüsselung oder Maßnahmen gegen Datenverlust weiterhin direkt von der eigenen IT-Abteilung kontrolliert werden.
(Ralf Müller)

Weblinks

Ironport E-Mail & Web Security

Cisco Networking Solutions Package

Forrester Research

eWeek US

Anbieter drängen auf mehr Cloud-Sicherheit