Neuankündigungen noch und nöcher: E-Book-Markt hebt ab

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Da soll mal einer von Finanzkrise reden: Bei den E-Book-Downloads knacken männliche Leser die Millionengrenze – und der Buchhandelsverband Libri startet in Kürze ein neues E-Book-Portal.

»Männer knacken die Million« heißt es beim Online-Anbieter ciando. Der nach eigenen Angaben »größte E-Book-Anbieter im deutschen Sprachraum« vermeldet den millionsten e-Book-Download. Nachdem Amazon nun auch einen weiteren e-Book-Reader angekündigt hat  und Sonys Gerät schon am 11. März kommen soll, regen sich nun auch die Begehren im deutschen Buchhandel. Das Portal des Handels zu diesem Thema soll am 12. März starten: Die Onlinebüchersuche Libreka soll dann auch e-Books anbieten. Zusammen mit der Leipziger Buchmesse will der Anbieter dann das neue Portal dazu starten.

Die bisherige Datenbank der lieferbaren deutschen Bücher, die auf der Buchmesse 2008 vorgestellt wurde, soll nun zum Vertriebskanal werden – jeder könne hier seine elektronischen Bücher bestellen.

Welches Publikum Libreka vor sich hat, zeigen die Zahlen von ciando sehr gut: Vor allem das männliche Publikum im Westen Deutschlands habe e-Books gekauft, heißt es hier – insbesondere Fachbücher seien gut angekommen. Während ciando »nur« 30.000 Bücher von 250 Verlagen anbietet, will Libreka 100.000 schon digital erfasste Bücher zur Suche und zum kostenpflichtigen Download anbieten. Die Buchsuche und der Kauf im Portal des Buchhandels könne über jeden PC und über jeden gängigen E-Book-Reader ablaufen.
Libreka beginnt mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner: Dem PDF-Format. Später sollen auch die Spezialformate anderer Anbieter ins Sortiment. (Manfred Kohlen)

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