Microsoft macht App-V tauglich für Windows 7

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Das Produkt für Applikations-Virtualisierung soll sich von der ersten Stunde an unter dem neuen MS-Betriebssystem ans Werk machen.

Das MDOP-Team (Microsoft Desktop Optimisation Pack) kündigte die sofortige Verfügbarkeit der überarbeiteten App-V-Software (Vers. 4.5 CU1) an, die sich auch um das App-Streaming kümmere, sogar schon unter Windows 7 Beta. Damit können Kunden die Applikationen einsetzen, ohne dass sie auf ihren lokalen Maschinen installiert sein müssen.

»Wir erfüllen mit dem vorzeitigen Win-7-Support die Wünsche unserer Firmenkunden. Sie möchten schon jetzt in der Lage sein, ihre Applikationen wie auch eigene Unternehmenslösungen auszutesten, um für den Umstieg auf Windows 7 optimal vorbereitet zu sein«, heißt es im MDOP-Blog.

Eine längere Vorbereitungsphase sei auch deshalb nötig, da die nächste Windows-Variante anders mit Registry, Dateisystem und Komponenten-Aufrufe umgehe als es noch Vista tat. Dies wird für manche Applikationen natürlich relevant. Ansonsten enthält Version 4.5 CU1 ein paar Verbesserungen (wie 64-Bit-Support) bei den Funktionen und im Management.
App-V basiert übrigens auf der Softgrid-Technologie, die durch den Firmenkauf von Softricity in 2006 in die Hände des Konzerns gelangte.
(Ralf Müller)