BlackBerry Bold: Heiße Sache

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Und sogar eher zu heiß. Finden japanische Käufer und sorgen dafür, dass DoCoMo den Vertrieb einstweilen einstellt.

Rund 4.000 Stück des High-End-Smartphones hat die japanische Telekom-Firma mittlerweile unters Volk gebracht, und fast jeder hundertste Käufer hat sich beschwert. Gemeinsames Anliegen: Im Bereich der Tastatur wird das Gerät zu warm.

Das passiert mit schöner Regelmäßigkeit während des Aufladevorgangs, was zunächst darauf hindeutet, dass es wieder einmal Akku-Probleme gibt. NTT DoCoMo hat den Verkauf fürs Erste gestoppt, weist aber zur Beruhigung darauf hin, dass es bislang keinesfalls zu Verbrennungen gekommen sei oder dass sich gar kein Bold in Flammen aufgelöst hätte. [gk]

Update: Research in Motion in Kanada liest auch unsere deutschsprachigen Websites – und bekam wohl ordentlich Herzflattern. Denn man habe doch auch offiziell darauf hingewiesen, dass dies nur in der japanischen Baureihe passiert war und andere Länder keinesfalls betroffen seien. Es sei außerdem nur besonders warm gewesen, von Feuergefahr oder wie in manchen Medien heftig übertrieben “Explosionen” könne gar nicht die Rede sein! Kurz und gut: RIM legt Wert darauf,  dass seine Blackberry Bolds richtig funktionieren. Vermutlich tut eine solche Meldung wegen des Aktienkurses in Finanzkrisenzeiten besonders weh – im Mai noch hatte der Blackberry Bold die seinerzeit flatternden RIM-Kuse wieder stürmisch beflügelt. [mk]

Reuters