Gutes Geschäft mit Internet-Zugängen

BreitbandNetzwerke

Zwar sinken die Preise für Internet-Zugänge kontinuierlich. Dennoch rechnet man damit, dass sich die deutschen Provider auch in diesem Jahr über steigende Umsätze freuen dürfen, da sich immer mehr Bundesbürger einen schnellen Anschluss zulegen.

Wie der Bitkom unter Berufung auf Prognosen des Marktforschungsinstituts Eito meldet, wächst der Markt mit Internet-Zugängen im Festnetz 2009 um 4,2 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro. Vor allem die Privatnutzer sind dafür verantwortlich, denn dort legt der Markt sogar um 7,5 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zu, während es im Geschäftskundenbereich wohl leicht rückläufige Umsätze geben wird.

»95 Prozent aller Unternehmen in Deutschland verfügen bereits über einen Internet-Anschluss«, erklärt Bitkom-Präsident Scheer. Deshalb gäbe es kaum noch Möglichkeiten, neue Kunden zu gewinnen. Und die bestehenden Kunden wechselten oftmals von Mietleitungen zu preiswerteren DSL-Angeboten.

Ganz anders im Privatkundenbereich: derzeit verfügen nur 60 Prozent der Haushalte über einen Breitbandzugang. Die sinkenden Preise sorgen dafür, dass immer mehr Bundesbürger sich einen schnellen Anschluss via DSL oder TV-Kabel zulegen. Wichtig sei es jedoch, so der Bitkom-Präsident, die noch nicht erschlossenen Gebiete zu versorgen und die Infrastruktur für höhere Bandbreiten fit zu machen. »Mit der wachsenden Verbreitung von Video- und Filmangeboten wächst das Bedürfnis der Nutzer nach schnelleren Internetzugängen.« (Daniel Dubsky)