Frische NetApp-Hardware am Horizont

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Auf der VMworld-Konferenz bestätigte der Hersteller, an neuen Hardware-Plattformen zu arbeiten.

Auf der Fachmesse wurden noch keine Gerätschaften gezeigt. Vizepräsident Rich Clifton verriet allerdings dem Publikum, welche Richtung NetApp mit seiner Hardware eingeschlagen habe. Die Prioriäten liegen dabei auf Bandbreite, Latenz und Kosten. PCIe werde wohl nicht beachtet. Man werde sich noch stärker auf Cluster-Paare mit InfiniBand Point-to-Point-Link zwischen den beiden Storage-Prozessoren konzentrieren – wie schon beim aktuellen FAS 6000. Ontap, das OS für die Speicherprodukte des Hauses, werde bei der nächsten Gerätegeneration in Version 8 erscheinen, ein Merger aus 7G und GX.

Lösungsanbieter Virtensys plant zudem, die High-End-FAS von NetApp mit einem Cluster von fünf oder mehr Storage-Prozessoren über eine PCIe-Cloud zu verlinken. Jede CPU erhält natürlich eigenen Speicher – im Idealfalle eine Kombination aus schnellem Laufwerk, langsamer Platte und Solid State Drives. Einige Prozessoren können sich auch um globale Storage-Management-Aufgaben kümmern, statt lokale Laufwerke zu verwalten.
Die Verbindung zur Außenwelt stellt ein VirtenSys-Switch der 2. Generation her (mit IPC, FC, FCoE, iSCSI oder NAS).
(Ralf Müller)

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