Ballmer: Die Gefahr heißt Linux

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Angst kennt Steve Ballmer sowieso nicht, aber wenn es darum geht, wen man als OS-Konkurrenten im Auge behalten sollte, heißt für ihn die Antwort Linux – gleich nach Software-Piraten.

Anlässlich einer Präsentation zur künftigen Windows-Strategie fand Ballmer zu den Zahlen für die verschiedenen Betriebssysteme gewohnt launige Worte: Hauptkonkurrent seien unlizenzierte Windows-Versionen, die nicht nur direkt nach den offiziell verkauften den Platz Nr. 2 einnähmen, sondern auch am schwersten zu verdrängen seien: “Guter Preis, tolles Produkt”, meint der MS-Chef dazu.

Im weiteren Feld ist Ballmer bei LInux am vorsichtigsten. Im Gegensatz zu anderen Einschätzungen aus der jüngsten Zeit sieht er das Open-Source-Betriebssystem vor Apple. Beide Wettbewerber müsse man zwar im Auge behalten, und dass etwa Apple etwa einen Prozentpunkt zugelegt habe, sei bei einem Markt, auf dem weltweit 2008 300 Millionen PCs ausgeliefert wurden, “interessant”. Allerdings dürfe man das nicht so dramatisch sehen, wie es teilweise geschildert werde.

Wobei das wahre Drama wohl erst dann kommt, wenn das kaufende Publikum wirklich aufs Geld achtet – und da dürften sowohl Microsoft als auch Apple probleme mit den Gratis-Konkurrenten Linux und Piraterie bekommen. [gk]

Slashdot

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