Lenovo: Leichteres Leben mit härteren ThinkPads

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Wenn Außendienstler und Manager unterwegs ihre Notebooks fallen lassen, darf sich die Supportabteilung mit den Überresten herumärgern. Es sei denn, Sie gehen auf die sensationelle Offerte aus China ein.

Gummierte, härtere, abgedichtete und gesicherte Notebooks (engl. Toughbooks) sind wahrlich keine neue Erfindung. Allerdings lassen sich die Hersteller seit gut zwei Jahrzehnten für besonders stabile und abgehärtete Mobilgeräte fürstlich zahlen. Aktuelle Marktofferten durchschreiten locker die Marken von 4.000 oder 5.000 Euro. Genau hier setzt Lenovo an, denn man will die ThinkPad-Familie des Hauses um robustere Modelle ergänzen.

Was daran innovativ sei? Die Chinesen wollen keinen Aufpreis dafür verlangen. Zum Start sollen gleich acht ThinkPad-Vertreter mit stabilem Gehäuse und taffen Eigenschaften erscheinen. Die Preise beginnen bei ungefähr 1.000 Euro. Da dürfte die Konkurrenz dicke Backen machen – und der Admin hat gute Chancen, rücksichtlose bzw. tolpatschige Mitarbeiter des Betriebes nach und nach mit unempfindlichen Notebooks auszustatten, ohne das Budget zu strapazieren.

Gegenüber eWeek kündigte Lenovo an, dass die Sicherungsmaßnahmen sogar militärischen Standards entsprechen würden. So sitze die Festplatte in einer Art Airbag, über die Tastatur dürfen Flüssigkeiten geschüttet werden. Sandstürme, Temperaturschwankungen, Hitze, Luftfeuchtigkeit bis 95 Prozent oder geringer Luftdruck in hohen Bergen machen den künftigen Modellen X200, X301, X200s, X200 Tablet, T400, T500, R400 und SL300 angeblich nichts aus. Selbst leichte Vibrationen, Stürze oder Stöße könne das neue Gehäuse wegfedern. Natürlich bringt sich auch der Lesekopf der Platte in Sicherheit, sollte das Gerät fallen.
(Ralf Müller)