Google: Microsoft behindert den Wettbewerb

BrowserWorkspace

Google hat sich Operas Klage gegen Microsoft angeschlossen und behauptet, dass der Softwaregigant durch seinen Browser den Wettbewerb behindert und Innovationen blockiert.

Der norwegische Browserhersteller Opera hatte im Dezember letzten Jahres bei der EU Klage gegen Microsoft eingereicht und behauptet, dass der Windows-Hersteller seine Marktmacht ausnutzt. Der Internet Explorer ist auf Windows schon vorinstalliert – ein unfairer Vorteil findet Opera. Auch Mozilla hatte sich der Klage angeschlossen und nun auch Google. Der Suchmaschinenbetreiber hat mit Chrome seit einigen Monaten auch einen eigenen Browser auf dem Markt. »Auf dem Browsermarkt herrscht kein Wettbewerb«, meint Sundar Pichai, Vice President für Product Management bei Google laut einer Meldung der New York Times.

Microsoft hatte bereits reagiert und mitgeteilt, dass künftige Betriebssysteme mit mehreren Browsern ausgeliefert werden. Anwender können beim Setup auswählen welchen Browser sie benutzen möchten.

Google erhofft sich durch diesen Schritt vor allem mehr Wettbewerb und Innovation. Diese wären schließlich derzeit blockiert, so der Suchmaschinenbetreiber. (Maxim Roubintchik)