Gefeuerte nehmen Daten mit

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Mitarbeiter, die ihre Kündigung erhalten haben, bedienen sich offenbar immer öfter am Datenbestand ihrer Ex-Arbeitgeber. Und das scheint ziemlich leicht zu gehen.

Eine neue Studie des Ponemon Institute kommt zu dem Ergebnis, dass 60 Prozent aller Gefeuerten sich vor ihrem Abgang noch mal schnell alle Daten kopieren, die für sie wichtig sind. Für ihre ehemalige Firma übrigens auch – in der Regel handelt es sich um vertrauliche Informationen wie Kunden-Kontaktdaten und Ähnliches, was bei einem künftigen Arbeitgeber aus der Konkurrenz den Start durchaus erleichtern dürfte.

60 Prozent der Informationsmitnehmer haben – verständlicherweise – keine allzu hohe Meinung von ihrer Ex-Firma; zum Überspielen fühlen sie sich berechtigt, weil sie die Daten entweder selbst angelegt haben oder weil sie finden, dass sie zwar für sie selbst nützlich sind, nicht aber für das Unternehmen.

In der Regel ist das Kopieren übrigens auch nicht allzu kompliziert: In etwa 50 Prozent aller Fälle wird eine CD oder DVD gebrannt, 42 Prozent nutzen einen USB-Stick und 38 Prozent verschicken Vertrauliches einfach als Mail-Attachment. [gk]

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