Fujitsu: Reorganisation nach Siemens-Abschied

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Nach der Komplettübernahme von Fujitsu-Siemens stellt der Mutterkonzern Fujitsu Fabriken, Produktserien und IT-Jobs auf den Prüfstand.

Tatsuo Tomita, Senior-Manager im Hauptquartier von Fujitsu, beruhigt die deutschen Nerven: Man plane nicht gleich, sich vom PC-Business zu verabschieden, auch wenn die Tochtergesellschaft gerade Verluste mache. Die Presse hatte berichtet, dass nach der Komplettübernahme von Fujitsu Siemens Computers (bis April abgeschlossen) gleich ein Weiterverkauf anstehe. Gerade Unternehmenskunden könnten sich darauf verlassen, dass sie auch weiterhin von FSC bedient werden. Wenn etwas gestrichen werde im Portfolio, dann seien es die Low-End-Produkte, schreibt der Guardian.

»Wir glauben nur nicht, dass die Abläufe in der Firma so bleiben können wie sie sind. Da gibt es viel zu tun. Jezt schauen wir uns genau an, warum FSC unprofitabel ist, obwohl es mehr Systeme verkauft als das Mutterhaus«, erzählt Tomita dem Wirtschaftsdienst Reuters. Die Japaner regen sich darüber auf, dass FSC als Europas größter PC-Anbieter nichts zum Konzernerfolg beitragen und mit IBM oder HP mithalten könne. Schon im November hieß es, man werde wohl um die 700 der 10.500 Arbeitsplätze streichen.
(Ralf Müller)